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K2: Ersttrimesterscreening

Ach jaaa, eigentlich wollte ich das Ersttrimesterscreening von K2 wieder mit der Freundin machen, die auch bei Luzia schon dabei war. Ich hatte extra den Termin auf SSW 11+6 vorverlegt, obwohl bester Zeitpunkt dafür ab SSW 12+0 ist. Aber gut, das ist nur eine Tag Unterschied. Naja, und dann wurde sie krank und konnte nicht mit. Das war schon traurig, weil ich ja auch alle anderen Termine immer alleine bestreiten muss. Aber krank ist krank. Ich hoffte nun noch mehr, dass während der Untersuchung nichts schlimmes diagnostiziert werden würde. So ganz ohne Beistand wäre das echt hart.

Den Termin hatte ich bei der selben Ärztin vereinbart, wie auch bei Luzia. Die hatte das Ersttrimestersreening damals schon so klasse gemacht, dass ich definitiv wieder zu ihr gehen wollte. Im Wartezimmer musste ich dann leider sehr lange warten. Der Termin vorher ging anscheinend unverhofft länger als geplant, wie ich später erfuhr.

Als Erstes besprachen wir die Eckdaten für die Untersuchungsanalyse. Dann begann die Ärztin mit dem Ultraschall. Das Baby sei wohl recht groß. Laut Größe läge es sechs Tage VOR dem voraussichtlichen Entbindungstermin. Da ich aber eine IVF hatte, würde man aber den ET nicht vordatieren. Bei einer IVF sei ja ziemlich klar, wann der Embryo sich eingenistet hat.

Mein Baby in voller Größe beim Ersttrimesterscreening.

Anhand der Daten, die ich ihr gegeben habe und der Untersuchungsergebnisse errechnete sie eine Wahrscheinlichkeit für eine Trisomie 21 von 1:141. Für mein Alter (42 Jahre) strebt man eine Wahrscheinlichkeit über 1:100 an. Auch wenn die Wahrscheinlichkeiten in meinen Augen recht nah beieinander lagen, so war es doch ein gutes Ergebnis. Die Messung der Nackenfalte ergab dabei einen Wert von 1,8 mm. Da er unter 2,5 mm lag, war auch das ein guter Indikator, dass wahrscheinlich keine Trisomie vorlag.

Um noch gezielter nach den Trisomien zu schauen, bot mir die Ärztin an, den NIP-Test zu machen. Mir würde eh für die Untersuchung noch Blut abgenommen und dann würden sie das direkt mitmachen. Das klang gut, dachte ich mir. Ich sprach an, dass ich dann den Test auf Abnormitäten bei den gonosomalen Chromosomen gleich mitmachen wollen würde, aber davon hat mir Ärztin abgeraten. Zu oft würde es da falsch-positive Ergebnisse geben und eigentlich wäre nur Turner-Syndrom schwerwiegend und das hätte man im Ultraschall gesehen. Das klang für mich überzeugend, also habe ich es doch nicht gemacht. Somit habe ich die 70 € gespart, die ich sonst dafür ausgegeben hätte.

Spontan habe ich dann 20 € in die Bestimmung des Geschlechts investiert. Immer noch 50 € gespart. Mal sehen, was das bringt. Vorrangig soll mir das bei der Namensfindung helfen. Bei einem Jungen wäre ich mit meinen Überlegungen schon fertig. Der stand noch aus meiner Schwangerschaft mit Luzia und würde auch weiterhin so bleiben. Bei einem Mädchen wäre es für mich schwerer. Denn ich konnte mich zwischen ein paar Namen nicht entscheiden. Insofern wäre es gut zu wissen, ob ich in die Namensfindung noch Energie stecken müsste oder nicht.

Sie hat die Untersuchung wieder toll gemacht, aber ich hatte schon das Gefühl, dass sie es schon etwas eilig hatte. Einige Fotos vom Ultraschall habe ich zum Downloaden bekommen. Darunter auch ein Video, auf dem mein Baby im Bauch Schluckauf hat.